[REZENSION] "Watersong - Sternenlied" von Amanda Hocking

Elchi | Mittwoch, 9. Oktober 2013 |

Autorin: Amanda Hocking
Gebundene Ausgabe: 320 Seiten
Verlag: cbt (März 2013)
Genre: Jugendbuch / Fantasy
Originaltitel: Watersong - Wake
deutscher Titel: Watersong - Wiegenlied
vom Hersteller empfohlenes Alter: ab 13 Jahren
ISBN-10: 3570161595
ISBN-13: 978-3570161593
Preis: € 16,99 [D] / € 17,50 [A]

Teil einer Reihe? Ja, 1. Teil
(Watersong #1)

www.cbt-jugendbuch.de



Inhaltsangabe: (Quelle: Verlagsseite)

Wer ihrer Schönheit verfällt, verwirkt sein Leben.
Sie sind schön. Sie sind stark. Und gefährlich. Penn, Lexi und Thea ziehen alle Blicke auf sich – sie aber haben nur Augen für Gemma. Immer tiefer ziehen die geheimnisvollen Fremden Gemma in ihren betörenden Bann. Doch dahinter lauert eine Welt, die faszinierender, abgründiger und tödlicher ist als alles, was Gemma je erlebt hat …

Die 16-jährige Gemma liebt das Meer. Und sie liebt ihren besten Freund Alex. Der Sommer verspricht perfekt zu werden – bis die geheimnisvollen Mädchen Penn, Lexi und Thea auftauchen und Gemma in ihren Bann ziehen. Nach einer gemeinsamen Partynacht fühlt Gemma sich wie ausgewechselt: stärker, schneller und schöner als je zuvor. Was ist passiert? Als sie die Wahrheit erfährt, ist es bereits zu spät: Die verführerische Welt der Sirenen lockt Gemma unaufhaltsam in die tödlichen Tiefen des Meeres ...



Meine Meinung:

„Watersong – Sternenlied“ von Amanda Hocking ist ein faszinierender Jugendroman aus dem Bereich Fantasy, der den Mythos Sirenen neu aufleben lässt. Es ist der erste Band der „Watersong-Reihe“.

Die klare und leicht verständliche Sprache bietet ein kurzweiliges Lesevergnügen und trotz, dass man vielleicht schon so einige Geschichten über Sirenen gelesen hat, schafft es die Autorin eine neue und spannende Geschichte zu präsentieren. Besonders gelungen finde ich den Aufbau der Geschichte. Im Prolog erfahren wir vornweg, dass das Buch keinesfalls nur Friede, Freude, Eierkuchen zu bieten hat und es u.a. auch mal ziemlich blutig zu gehen kann. Denn schließlich sind Sirenen eben nicht nur wunderhübsche Meerjungfrauen, denen niemand widerstehen kann, sondern bergen auch eine dunkle Seite in sich. Allein durch diesen kleinen Einblick, hat es die Autorin bereits geschafft mich an die Geschichte zu fesseln. Die Geschichte dagegen beginnt im Allgemeinen eher ein wenig ruhiger, nimmt dafür aber ab der Hälfte ordentlich an Fahrt auf und hält die Spannung bis über das Ende hinaus. Auch sehr schön finde ich, dass die Autorin eine Hintergrundgeschichte nach Erzählungen der griechischen Mythologie eingebaut hat um die drei fremden Mädchen, besser gesagt, die Sirenen besser zu beschreiben.

Der Erzählweise wirkt womöglich zu Beginn ein wenig befremdlich, da sie aus der Sicht eines auktorialen Erzählers geschildert wird. Man gewöhnt sich aber rasch daran.

Die Charaktere sind zwar nicht sonderlich Tiefgründig, doch wirken sehr authentisch. Die 16-jährige Gemma, die Hauptprotagonistin, ist ein lebensfroher Teenager und sehr ehrgeizig. Sie möchte irgendwann einmal bei Olympia teilnehmen, denn ihr größtes Hobby ist das Schwimmen – sie liebt das Meer über alles und kann sich nicht vorstellen davon getrennt zu sein. Ihre ältere Schwester Harper ist eher das komplette Gegenteil von ihr. Seit dem Unfall ihrer Mutter, fühlt sich Harper verpflichtet auf ihre kleine Schwester und ihren Vater aufzupassen und den Haushalt ordnungsgemäß zu schmeißen, dass ihr eigenes Leben dabei zu kurz kommt, verdrängt sie ganz gerne mal. Ein besonderes Augenmerk liegt natürlich auch auf Penn, Lexi und Thea, die drei fremden Mädchen, die seit kurzem die Stadt unsicher machen. Sie sind wunderschön, aber haben so ihre unschönen Geheimnisse. Die männlichen Protagonisten entsprechen den typischen Charakteren eines Jugendbuches. Attraktiv, ehrlich und hilfsbereit. Alex, der Nachbar von Gemma und Harper ist schon jahrelang der beste Freund von Harper und hat seit einigen Jahren ein Auge auf Gemma geworfen und Daniel, ist einfach ein liebevoller Chaot, der langsam versucht das Herz von Harper zu erobern.

Die aufkeimende Liebe zwischen den zwei Pärchen ist keineswegs übertrieben dargestellt, sondern beginnt eher zaghaft und sie haben gemeinsam so manche Komplikationen zu bekämpfen, eben einfach wie im richtigen Leben. Ein Pluspunkt dafür, dass mal auf verstricke Dreiecksbeziehungen verzichtet wurde und sich die Liebesgeschichte nicht in den Vordergrund drängelt, sondern eine ordentliche Mischung aus Romantik, Drama und Fantasy bietet!

Den Titel „Watersong – Sternenlied“ finde ich sehr treffen gewählt, da das Lied der Sirenen eine wichtige Rolle spielt. Auch die Covergestaltung ist einfach umwerfend. Zu sehen ist die Hauptprotagonistin Gemma, wie sie im funkelten Meer schwimmt, bzw. taucht. Der Umschlag ist mit einer besonderen Schicht behaftet, wodurch das Cover in der Sonne herrlich glitzert.

Aber worum geht es überhaupt?
Die 16-jährige Gemma ist ein lebensfrohes Mädchen und sehr ehrgeizig. Ihr größtes Hobby ist das Schwimmen udn sie liebt das Meer über alles. Gemeinsam mit ihrer Schwester Harper und ihrem Vater Brian lebt sie in einem friedlichen, kleinen Küstenörtchen namens Capri. Doch seit der Anwesenheit dreier wunderhübscher fremder Mädchen geschehen schreckliche Dinge und Jugendliche verschwinden. Diese Mädchen sind jedoch keine gewöhnlichen Mädchen - hinter ihrer so wunderschönen Fassade birgt sich ein grausames Geheimnis. Mit ihrer Schönheit und ihrer bezaubernden Stimme schaffen sie es die Menschen in ihrem Umfeld in einen Bann zu ziehen und so gerät auch Gemma ihnen bei einem ihrer nächtlichen Schwimmausflüge in die Falle...


Fazit:

Nicht nur die Sirenen, sondern auch Amanda Hocking zieht die Leser mit ihrer „Watersong-Reihe“ magisch in ihren Bann! Der Fantasy-Roman bietet eine hervorragende Mischung aus Romantik, Drama und Spannung. Er lässt den Mythos Sirenen neu aufleben! Eine absolute Leseempfehlung!


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