[REZENSION] "Reizende Gäste" von Sophie Kinsella

Elchi | Mittwoch, 24. Oktober 2012 |


Autorin: Sophie Kinsella
Taschenbuch: 320 Seiten
Verlag: Goldmann Verlag (August 2012)
Genre: Chick-Lit
Originaltitel: The Gatecrasher
deutscher Titel: Reizende Gäste
ISBN-10:
3442476844
ISBN-13: 978-3442476848
Preis: 8,99 €

Teil einer Reihe: Nein






Inhaltsangabe: (Quelle: Klappentext)

Eine bezaubernde Betrügerin auf Männerfang kann alle täuschen – nur nicht ihr Herz

Fleur Daxeny ist schön, skrupellos und Besitzerin einer ansehnlichen Sammlung schwarzer Designer-Outfits. Mit Hilfe von Todesanzeigen in der Times sucht sie nach Beerdigungsfeiern mit Teilnehmern aus besseren Kreisen, um dort nach reichen, einsamen Männern Ausschau zu halten. Wird sie fündig, setzt Fleur all ihren Charme ein, um sich Zugang zu dem Herz und vor allem den Kreditkarten des Auserwählten zu verschaffen. Hat sie genug, sucht sie sich ein neues Opfer. Als Richard Favour, ein scheinbar langweiliger, aber erfolgreicher Geschäftsmann, die hinreißende Fleur bei der Beerdigung seiner Frau kennenlernt, ist er wie vom Blitz getroffen. Und Fleur bezaubert nicht nur ihn, sondern bald auch seine Familie. Eigentlich läuft alles nach Plan – nur die Trennung von Richard zögert Fleur immer wieder hinaus…


Eine hinreißende Liebeskomödie von der Autorin der Bestseller „Göttin in Gummistiefeln“ und „Die Schnäppchenjägerin“


Meine Meinung:

„Reizende Gäste“ von Sophie Kinsella, welches sie als Madeleine Wickham geschrieben hat,  ist ein locker, leichter Roman für Zwischendurch.

Der Schreibstil ist relativ einfach, wodurch er sich zügig lesen lässt. Thematisiert wird eine Betrügerin, Fleur Daxeny, die Hauptperson, die reichen Witwern das Geld aus der Tasche zieht. Die Autorin schafft es mit Witz und Charme das markante Thema „Beerdigung und Trauer“ in Verbindung mit Betrug und haufenweisen Intrigen zu einem dennoch pfiffigen Roman zu verwandeln. Allerdings ist „Reizende Gäste“ nicht gerade eines der besten Bücher von Sophie Kinsella. Man hätte noch mehr aus dem Thema rausholen können und es mit ein bisschen mehr Feingefühl und Raffinesse, durch den Einfluss spontaner Wendungen mehr ausbauen können. Mir hat ein wenig die Spannung gefehlt, so dass ich unbedingt weiterlesen hätte müssen.  Stattdessen habe ich es eher so vor mich hin gelesen, da teilweise absehbar war, was geschehen wird.

Die Beschreibung der Charaktere finde ich sehr gelungen, so mal jeder ein wenig anders tickt. Allerdings ist di Protagonistin, Fleur, sehr gewöhnungsbedürftig und wohl nicht jeder wird mit ihr warm werden. Auch ihre Tochter Zara ist sehr eigen, was bei der Mutter meiner Meinung nach aber sehr wohl nachvollziehbar ist. Am sympathischsten finde ich, kommen Richard Favour, der reiche Witwer und seine tollpatschige, verträumte Tochter Philippa rüber.

Zur eigentlichen Geschichte… Fleur Daxeny ist eine junge Schönheit, die es sich zum Beruf gemacht hat reichen Männern das Geld aus der Tasche zu ziehen und sich ein schönes Leben zu machen. Ihre Vorgehensweise ist die sich bei Beerdigungen in kostbar teuren Designer-Outfits (natürlich in schwarz) vorsichtig an die Neu-Witwer heran zu machen und ihren Charme fließen lässt. Sie möchte möglichst schnell, an möglichst viel Geld kommen. Jedoch scheint ihr Leben einen Wendepunkt zu erreichen als sie auf einem Gedenkgottesdienst Richard Favour kennen lernt. Anfänglich treffen die beiden sich gelegentlich zum Essen, etwas später zieht Fleur dann bei ihm und seiner Familie auf seinem Grundstück „The Maples“ ein. Fleurs Leben scheint nun geregelter abzulaufen, nicht nur das, sie scheint sich auch ein wenig zu verändern – aber nicht nur sie sondern die ganze Familie Favour scheint von ihr verändert… Ein wenig heikler wird die Sache, als plötzlich ihre Tochter Zara auf „The Maples“ auftaucht, denn diese ist garnicht begeistert von dem Vorhaben ihrer Mutter, da sie sich in den Sohn , Anthony, verliebt hat.

Mehr möchte ich jedoch nicht verraten, da euch der Roman sonst beim Lesen langweilig erscheinen könnte, wenn ich nun alle wichtigen Details vornweg nehme.

Die Covergestaltung finde ich indes nicht besonders passend – es verfehlt meiner Meinung nach das Thema. Abgebildet ist eine junge Frau in Pink, die in einer Badewanne lehnt und die Füße über den Rand baumeln lässt, während sie in einer Zeitung blättert.  Hingegen hätte ich eine gutaussehende junge Frau in einem schwarzen enganliegenden Kleid, mit zu einem Dutt zusammen gefassten Haaren und einem eleganten schwarzen Hut in Form einer Silhouette auf das Cover abgebildet!


Fazit:

Lockere Lektüre für Zwischendurch - aber nicht der Renner im Vergleich mit ihren anderen Romanen! 


Kommentare:

  1. Hi elchi,

    na da holst du aber fleißig auf :-) Ich hab die Rezi grad verlinkt. Vielleicht sollte ich auch mal ein Buch von Frau Kinsella lesen :-)

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  2. Huhu,

    habe momentan ja auch wieder ein wenig mehr Zeit zum Lesen, vorallem jetzt wo das Wetter so ungemütlich wird. Habe die Nacht sogar schon das 3. Buch fast zur Hälfte durchgelesen ;)Und das Chick-Lit Genre liegt mir ganz gut, habe einige Bücher aus diesem Bereich, die alle noch drauf warten gelesen zu werden...

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  3. Hallo Elchi :)
    Ich habe mich bei dir als Leser eingetragen, weil du ja auch bei der ultimativen SuB-Abbau-challenge von Anett mitmachen möchtest oder? :)
    Wenn wir uns gegenseitig folgen verpassen wir keine Updates!
    Alles Liebe von der Lesegiraffe
    http://lesegiraffe.blogspot.de/

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    1. Huhu Lesegiraffe :)

      Vielen lieben Dank, werde auch gleich mal bei Dir vorbei schauen.

      Ja, habe vor auch einfach mal mit zu machen ;)

      Liebe Grüße

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  4. Meine Antwort auf deinen Kommentar bei der SUB Abbau Chalenge:

    Hallo Elchi,
    das mit dem tauschen ist natürlich echt blöd, aber vielleicht schaffst Du ja totzdem mal die beiden Kriterien??? Es soll ja echt an unseren SUB gehen :)

    Klar darfste die Rezies dann auch für andere Challis benutzen, mache ich auch *gg*

    Bist Du mit dabei????

    Liebe Grüße
    Anett.

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    1. Hey Anett,

      ja, werde bei deiner Challenge mitmachen und die Daten gleich einfügen...

      Habe übersehen, dass bei den Voraussetzungen ein "oder" und kein "und" steht. D. h. dann schaff ich es, da ich ja kaufen und tauschen darf es aber nur auf das Leihen beziehen muss, und damit komm ich klar, da ich mir eigentlich selten Bücher leihe :)

      Liebe Grüße

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